Charles Abelmann erzählt diese Geschichte anhand von Briefen, Tagebüchern und Archivmaterial. Er besucht die Stationen des Lebens seiner Vorfahren und zeigt bisher unbekannte Filmausschnitte. Sein Ziel: Wunden heilen, die vor über 90 Jahren geschlagen wurden. „Das Konzernarchiv von Evonik hat Charles Abelmann mit zahlreichen Dokumenten, Fotos und vielen Hintergrund-Informationen unterstützt“, sagt dessen Leiterin, Dr. Andrea Hohmeyer. „Es war eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit und wir sind stolz, dass er den Film bei uns gezeigt hat.“
„Erinnerung ist kein Rückblick – sie ist ein Auftrag“, betonte Standortleiterin Kerstin Oberhaus in ihrer Begrüßung. „Wir lernen aus der Vergangenheit, übernehmen Verantwortung und zeigen Haltung.“
Neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen nahmen auch über 50 Schülerinnen und Schüler der Hohen Landesschule teil. Im Anschluss diskutierte Abelmann offen mit den Gästen, die auch Feedback-Kärtchen beschrieben. „Lernt aus der Vergangenheit! Demokratie ist wertvoll – schützt sie! Bleibt menschlich!“ stand dort zu lesen. Und auch: „Vielen Dank, dass Sie Ihre Familiengeschichte mit uns geteilt haben!“
Die Veranstaltung war mehr als ein Blick zurück – sie war ein Moment der Reflexion und ein Beitrag zu einer Unternehmenskultur, die auf Respekt, Offenheit und historischer Verantwortung beruht.